Feministisch, konkret,
für die Veränderung!

Frauen sollen sich nicht entscheiden müssen, ob sie sich ein Kind oder eine Weiterbildung leisten können. Es muss beides möglich sein, ohne Angst vor Jobverlust. Nur wenn wir den Menschen wieder ins Zentrum stellen, können wir der Politik der Profite und der Ausgrenzung entgegenwirken. Als Einwohnerrätin von Aarau weiss ich, dass wir Gleichstellung, faire Arbeitsbedingungen oder die gerechte Verteilung der Steuern nicht erreichen, wenn wir darum bitten. Wir müssen sie einfordern!

 

Meine Positionen

Die Zunft ist Feministisch oder unbedeutend

Die Schweiz ist eine Gleichstellungswüste, das muss sich ändern. Ich fordere eine Elternzeit von 38 Wochen, Care-Arbeit welche bezahlt und anerkannt wird, Gleicher Lohn für gleiche Arbeit sowie Massnahmen gegen Sexismus und Gewalt.

Gesundheit fördern statt Profite finanzieren

Für Pharmakonzerne, Krankenkassen, Privatspitäler, Investor*innen und weitere Akteure ist das Gesundheitswesen ein Milliardengeschäft. Ihre Lobbyist*innen sitzen im Parlament und kennen keine Hemmungen, ihren Geldgebern Vorteile im Gesundheitsmarkt zu verschaffen. Ein Millionär zahlt dieselbe Prämie wie eine Person mit tiefem Einkommen. In den letzten Jahren haben rechte Mehrheiten in den Kantonen schrittweise die Finanzierung der individuellen Prämienverbilligungen gekürzt. Gegen diese unsoziale Politik wehren ich mich, deshalb unterstütze ich die Prämien- Entlastungs- Initiative. Kein Haushalt soll mehr als 10 % seines verfügbaren Einkommes für Krankenkassenprämien ausgeben müssen.

Wohnraum
für alle

Fakt ist, dass es für Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen immer schwieriger wird, bezahlbaren Wohnraum zu finden. Auf der Anderen Seite verdienen sich Immobilienhaie eine golden Nase. Davon betroffen sind viele: Familien, ältere Menschen wie auch junge. Es braucht bezahlbare Wohnungen. Boden muss  zurückerworben und anschliessend im Baurecht abgegeben werden

Weniger CO2-Ausstoss statt kurzfristige Profite

Der Schweizer Finanzplatz trägt aktiv zur Klimaerhitzung bei. In der Schweiz angelegte Vermögen verursachen das Zehnfache an Emissionen, verglichen mit den Emissionen hier in der Schweiz. Ich fordere, dass bis 2030 kein Schweizer Geld mehr in die Erschliessung fossiler Brennstoffe investiert wird. Die Klimakatastrophe kann nicht nur mit individuellen Massnahmen bekämpft werden, wir müssen Grosskonzerte zur Verantwortung ziehen.

Mein Engagement

Seit 8 Jahren bin ich Mitglied der SP, sie ist meine politische Heimat
Als Einwohnerrätin setze ich mich ein….
Für bezahlbares Wohnen, flächendeckende Tagesstrukturen, sichere Velowege, gute ÖV-Anbindungen, vibrierende Kultur, Freiräume und vieles mehr.

Als Co-Präsidentin der SP Aarau
Engagiere ich mich gemeinsam mit den Mitgliedern an Aktionen, für Abstimmungskämpfe, Wahlkämpfe, an Versammlungen und bringe mich in den Disskussionen der Stadt ein. 

Zu meiner Person

Gutmensch, Feministin, Gewerkschafterin

Mein Alltag ist meine politische Agenda: Nach meiner Lehre als Fachfrau Betreuung arbeitet ich mehrerer Jahre in diesem Beruf. Der Lohn und die Perspektiven, der dieser Beruf bietet sind jedoch miserabel. Mein Kampf für die Gleichstellung basiert auch aus dieser Erfahrung: Berufe mit einem hohen Frauenanteil und einer – leider auch heute noch – Tätigkeit die in der Gesellschaft weitgehend weiblich angeschaut wird, sind schlecht bezahlt. Es braucht unbedingt eine Investition in diesen Beruf. Der Praktikant*innenstatus muss abgeschafft werden. Zudem braucht es bezahlbare Familienergänzende Kinderbetreuung und es soll im Minimum ein mehrwöchiger Vaterschaftsurlaub eingeführt werden. Idealerweise beinhaltet das Modellzusätzlich eine gemeinsame, obligatorisch paritätische Elternzeit. Mein politisches Rüstzeug und meine politische Bildung holte ich mir als Campagnerin und Kampagnenleiterin bei der SP Aargau und der Juso Schweiz. Aktuell absolviere ich das Studium als Gemeindeanimatorin in Luzern. Begleitend zu meinem Studium arbeite ich in Zürich bei der kantonalen Kinder- und Jugendförderung. Ziel meiner Arbeit ist es, dass Kinder und Jugendliche unsere Gesellschaft partizipativ mitgestalten und dass der ausserschulische Bereich gestärkt wird. Seit März 2018 bin ich Co-Präsidentin der SP Aarauund seit August 2015 Einwohnerrätin von Aarau. Ich setzte mich mit meinen Visionen, Ideen ein: Nachhaltig, mutig, innovativ und solidarisch!